Das im elementaren Zustand vorliegende silberweiße Palladium ist deutlich seltener als Gold. Es gehört
wie das
Platin chemisch gesehen zur Gruppe der Platinmetalle (Platin, Palladium, Osmium, Iridium,
Rhodium,
Ruthenium). Neben der Verwendung als Edelmetall für die Schmuckindustrie besitzt Palladium
(ähnlich dem
Platin) hervorragende Eigenschaften als Katalysator.
Auch Palladium (chemisches Symbol = Pd) findet sich in der Natur an einigen Stellen in gediegener Form
(ähnlich dem Platin). Es liegt dann bereits als Element vor (gediegen), ist jedoch mit weiteren Elementen
der Platingruppe verunreinigt. Eine Lagerstätte für gediegenes Palladium ist zum Beispiel die Umgebung
um den Ural
in Russland. Abgesehen von der gediegenen Form findet sich Palladium vorwiegend in Erzen
wie zum Beispiel Kupfererzen,
Nickelerzen oder Eisenerzen. Fundorte derartiger Erze mit "Verunreinigungen"
von Palladium sind vor allem in Russland (Sibirien), Kanada und Südafrika zu finden.
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