| * Bärenfalle: |
Eine so genannte Bärenfalle ist dann gegeben, wenn Märkte (Aktienmärkte) sich in einer Abwärtsbewegung
befinden und diese Abwärtsbewegung den negativ gestimmten Marktteilnehmern suggeriert, dass die
Kurse weiter fallen. Geschieht dies nicht und die Kurse steigen entgegen den Erwartungen, war es für den
negativ gestimmten
Marktteilnehmer (Bär) eine Fehlinterpretation, also eine Art Falle. Daher der Name
Bärenfalle.
| * Bärenmarkt: |
Als Bärenmarkt bezeichnet der Börsianer einen Markt ( zum Beispiel Aktienmarkt), in dem die Kurse über
den betrachteten
Zeitraum deutliche Wertverluste (zum Beispiel sinkende Aktienkurse) verzeichnen.
| * BaFin: |
Die Abkürzung BaFin steht für die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, eine
Aufsichts- und Kontrollbehörde des deutschen Staates für Dienstleistungsunternehmen der
Finanzwirtschaft, also zum Beispiel Banken, Börsen, Vermögensberater und Versicherungen.
| * BAfög: |
Die Abkürzung BAfög steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz des deutschen Staates.
Umgangssprachlich wird der Begriff von Auszubildenden und Studenten aber nicht verwendet, um auf das
Gesetz hinzuweisen, sondern auf die Leistung. Denn Auszubildende und Studenten können vom Staat
während der Ausbildung gefördert werden, wenn die notwendigen Voraussetzungen gegeben sind.
| * "Bagger": |
Mit dem Begriff Bagger meint der Börsianer nicht etwa eine Baumaschine. Vielmehr nennt der Börsianer
Aktien, die sich in einem Zeitraum mindestens verdoppeln, einen Bagger. Verdoppelt sich eine Aktie,
so spricht man von einem 2-Bagger. Versechsfacht sie sich, von einem 6-Bagger usw.
| * Baht: |
Die Währung von Thailand wird Baht genannt.
| * Baisse: |
In der Börsensprache meint eine Baisse eine lang anhaltenden Abwärtsbewegung der zu Grunde
liegenden Assetklasse (Vermögensklasse). Es gibt folglich Baissen am Aktienmarkt, am
Anleihenmarkt oder an anderen Märkten wie zum Beispiel dem Rohstoffmarkt.
| * Bankleitzahl: |
Die Bankleitzahl erlaubt eine eindeutige Zuordnung eines Kreditinstituts (Bank). Die in Deutschland
aus 8 Zahlen bestehende Bankleitzahl muß zusätzlich zum Namen des Kreditinstituts beim
Zahlungsverkehr angegeben werden.
| * Banknoten: |
Banknoten sind gesetzliche Zahlungsmittel in Papierform. Jedes Land beziehungsweise jeder
Währungsraum gibt seine eigenen Banknoten aus.
| * Bankschliessfach: |
Banken bieten ihren Kunden die Möglichkeit, ein Bankschliessfach anzumieten. Der Kunde kann
dann selbst entscheiden, was er in diesem Schliessfach lagern möchte. Zum Beispiel können dies
Originalzeugnisse, Dokumente, persönliche Wertsachen oder auch Edelmetalle sein. Der Vorteil
für den Kunden besteht darin, dass die Schliessfächer besonders sicher sind im Gegensatz zur
eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus. Natürlich kostet die Anmietung pro Jahr auch eine
bestimmte Gebühr.
| * Barren: |
Edelmetallewie Gold, Silber, Platin und Palladium werden vorzugsweise in Barrenform eingelagert
und gehandelt. Barren existieren in unterschiedlichen Größen und Gewichten. Auch der Privatanleger
kann Edelmetalle in Barrenform kaufen.
| * Barvorschuss: |
Der Begriff Barvorschuss ist ein Begriff im Zusammenhang mit Krediten (zum Beispiel einem
Wertpapierkredit). Der Kreditnehmer erhält eine feste Summe an Kredit für eine feste Laufzeit. Am Ende
der Laufzeit werden die anteiligen Kreditzinsen fällig. Der Vorteil für die Bank ist Planungssicherheit.
Der Vorteil für den Kunden ist in aller Regel ein noch günstigerer Kreditzinssatz.
Mehr erfahren Sie zum Thema Barvorschuss
am Beispiel eines Wertpapierkredits im Menupunkt Kredit,
Unterpunkt Wertpapierkredit (Lombardkredit).
| * Basispunkt: |
Ein Basispunkt bezeichnet allgemein den Hundertsten Teil eines Prozents. Wenn die europäische
Notenbank beispielsweise den Leitzins um 50 Basispunkte senkt, dann ist damit eine Zinssenkung
von 0,5 % beim Leitzins gemeint.
| * Baujahr (Immobilien): |
Im Zusammenhang mit Immobilien bezeichnet das Baujahr den Zeitpunkt der Fertigstellung der Immobilie.
| * Bauland: |
Im Gegensatz zu Ackerland ist Bauland ein Grundstück, dass zur Erschliessung und Bebauung vorgesehen
ist. In aller Regel ist Bauland unvergleichlich wertvoller als Ackerland.
| * bAV: |
Die Abkürzung bAV steht für die betriebliche Altersvorsorge.
| * Bearbeitungsgebühr: |
Eine Bearbeitungsgebühr ist eine einmalige Gebühr beziehungsweise ein einmaliges Entgelt für eine
Leistung eines
Kreditinstituts oder einer Versicherung. Bearbeitungsgebühren können in unterschiedlichen
Sachbereichen anfallen wie zum Beispiel dem Wertpapiergeschäft oder dem Kreditgeschäft. Auch ausserhalb
von Banken oder Versicherungen hat es der Kunde des öfteren mit Bearbeitungsgebühren zu tun. Diese
werden meist erhoben, um die Kosten zu decken, die dem Unternehmen durch die Bearbeitung eines
Kundenwunsches entstehen.
| * Bebauungsplan: |
Der Bebauungsplan setzt in Deutschland den rechtlichen Rahmen für die Nutzung eines Grundstücks. Er
regelt, welche Immobilie an welcher Stelle des Grundstücks gebaut werden darf, wie diese Immobilie dann
genutzt werden kann und wie die übrige (eventuelle frei bleibende) Fläche genutzt werden darf.
| * Beige Book: |
Das so genannte Beige Book setzt sich aus den Konjunkturberichten der regionalen US-amerikanischen
Zentralbanken zusammen und zeichnet ein Bild der gesamten wirtschaftlichen Konjunktur der USA. Veröffentlicht
wird das Beige Book mehrmals im Jahr durch die FED, also die US-amerikanische Notenbank.
| * Bel 20 Index: |
Der an der Brüsseler Euronext Börse gehandelte Bel 20 Index setzt sich aus den größten und wichtigsten
belgischen Aktiengesellschaften zusammen. Er ist vergleichbar mit unserem DAX. Sozusagen also der
belgische DAX.
| * Benchmark: |
Als Benchmark wird allgemein ein Bezugspunkt beziehungsweise ein Vergleichspunkt bezeichnet.
Im Fall eines Aktienfonds für große und mittlere deutsche Unternehmen (nur ein Beispiel) sollte zur
Messung der "Leistung" des Fonds natürlich ein sinnvoller Vergleichsindex gewählt werden, wie zum
Beispiel der DAX oder der MDAX. Der DAX und/oder der MDAX bildet dann die Benchmark, also den
Bezugspunkt. Es macht wenig Sinn, hier beispielsweise den Index für amerikanische Nebenwerte
als Bezugspunkt zu wählen.
| * Bereitstellungszins(en): |
Liegt zwischen Inanspruchnahme und Bewilligung eines Kredits eine Zeitspanne, so erhebt die Bank
oftmals so genannte Bereitstellungszinsen. Diese liegen vom Zinssatz meist etwas unterhalb des Effektivzinses
eines Kredits. Aus Verbrauchersicht (Kreditnehmersicht) zahlt der Kreditnehmer Zinsen für eine aus seiner Sicht
noch nicht erfolgte Leistung. Wenn möglich, sollte der Kreditnehmer die Zeitspanne zwischen Inanspruchnahme
und Kreditbewilligung möglichst klein halten.
| * Berichtssaison: |
Unter einer Berichtssaison versteht der Börsianer den Zeitraum, in dem die meisten Unternehmen
ihre Geschäftsberichte, Zwischenberichte beziehungsweise Quartalsberichte vorlegen und
veröffentlichen. Da die meisten großen und größeren Unternehmen Quartalsberichte vorlegen, gibt
es 4 Mal im Jahr eine Berichtssaison.
| * Berufsunfähigkeitsversicherung: |
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichert die eigene Arbeitskraft ab. Wenn ein Versicherter krank
wird oder einen Unfall erleidet, der es ihm dauerhaft unmöglich macht, weiter zu arbeiten, dann
springt die Berfusunfähigkeitsversicherung ein und zahlt die vorher vereinbarten Summen.
Durchaus eine Überlegung Wert für Menschen/Familien, deren wirtschaftliches "Wohl und Weh" an einer
beziehungsweise ihrer Arbeitskraft hängen.
| * Beta: |
Beta misst die Volatilität einer Aktie im Vergleich zu dem Index, in dem diese Aktie enthalten ist. Ein
Beta von 1 bedeutet, dass sich die Aktie gleichvolatil verhält wie der Index. Ein Beta größer 1 bedeutet,
dass sich die Aktie volatiler verhält wie der Index und ein Beta kleiner 1 bedeutet, dass sich die Aktie
weniger volatil verhält wie der Index. Beispielsweise bedeutet ein Beta von 1,2, dass die Aktie
durchschnittlich um 12 %
steigt, während der Index nur um 10 % ansteigt. Beta ist wichtig zur Berechnung
der Kapitalkosten (Eigenkapitalkosten).
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Beta und Kapitalkosten (Eigenkapitalkosten)? Dann besuchen Sie
auch den
Menupunkt "Unternehmensbewertungsmodelle (2)".
| * Beteiligungsgesellschaft: |
Eine Beteiligungsgesellschaft beteiligt sich, wie der Name auch schon aussagt, an anderen Gesellschaften.
Das können Aktiengesellschaften, GmbH´s oder andere Rechtsformen sein. Es gibt grob gesehen zwei
unterschiedliche Arten von Beteiligungsgesellschaften: Zum Einen Beteiligungsgesellschaften, die
Unternehmen kaufen und diese eine sehr lange Zeit im Beteiligungsportfolio halten. Zum Anderen sind
dies Beteiligungsgesellschaften, die Unternehmen schnell kaufen und möglichst mit Gewinn schnell
wieder verkaufen. Zwischen Ankauf und Verkauf der Unternehmen liegt oft eine Sanierungsphase, die
den Wert der Unternehmen signifikant steigen lässt.
| * Betongold: |
Als Betongold werden Immobilien bezeichnet. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten erinnern sich
die Anleger sehr gerne an greifbare und erfassbare Werte, denen eine Wertbeständigkeit nachgesagt
wird. Eben so wie Edelmetalle (zum Beispiel physisches Gold) oder Betongold (Immobilien mit einer
vernünftigen Lage).
| * Betriebsausflug: |
Ein Betriebsausflug wird vom Arbeitgeber initiiert, organisiert oder zumindest gebilligt. Die Mitarbeiter haben dann
die Möglichkeit, einen Arbeitstag im Jahr, manchmal auch ein paar Tage, an einem anderen Ort etwas zu erleben.
Oftmals ist ein Betriebsausflug mit einer Tagesreise verbunden. Der Betriebsausflug dient (oder soll) der Stärkung der
Zufriedenheit der Belegschaft (dienen).
| * Betriebsferien: |
Im Gegensatz zur individuellen Gestaltung des Urlaubszeitpunkts der Arbeitnehmer hat der Arbeitgeber
die Möglichkeit, Betriebsferien fest zu setzen. Dann ruht der gesamte Betrieb und jeder Angestelle/Arbeiter
muss Urlaub nehmen.
| * Bezugsrecht: |
Wenn eine Aktiengesellschaft die Entscheidung trifft, neue (junge) Aktien auszugeben, so wird den
Altaktionären in der Regel ein Bezugsrecht eingeräumt. Die Altaktionäre haben dann die Möglichkeit,
das Bezugsrecht auszuüben und dadurch anteilsmäßig neue (junge) Aktien zu kaufen. Dann bleibt
der prozentuale Anteil der Altaktionäre an der Aktiengesellschaft gleich hoch. Falls ein Altaktionär
kein Interesse am Bezug neuer (junger) Aktien hat, kann er seine Bezugsrechte auch über die Börse
verkaufen.
| * BfA: |
Die Abkürzung BfA steht für die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte.
| * BGB: |
Die Abkürzung BGB steht für das Bürgerliche Gesetzbuch.
| * BGH: |
Die Abkürzung BGH steht für den Bundesgerichtshof.
| * BIC: |
BIC, also der Bank Identifier Code, hilft, zusammen mit der IBAN, eine Bank international eindeutig zu
identifizieren.
| * Big Blue: |
Die Aktie des amerikanischen Computerherstellers IBM wird auch als Big Blue bezeichnet.
| * Bilanzeid: |
Im Zusammenhang mit der Möglichkeit einer Bilanzmanipulation gibt es einige Aktiengesellschaften,
in denen das Führungsteam (Vorstand) mit einem Bilanzeid zusätzlich die Aussage unterstützt, dass
die vorliegenden Bilanzen richtig sind.
| * Bilanzgewinn: |
Der Bilanzgewinn ist eine Gewinngröße, die sich aus mehreren Summanden ergibt.
Ausgehend vom Jahresüberschuss oder gegebenenfalls Jahresfehlbetrag können verschiedene Größen
addiert oder subtrahiert werden. Die Summe der Positionen stellt dann den Bilanzgewinn dar.
Zu der Größe des Jahresüberschuss wird zum Beispiel der Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem
vorhergehenden Geschäftsjahr addiert/subtrahiert.
Sollte es zu Entnahmen bei der Kapitalrücklage und/oder der Gewinnrücklage gekommen
sein, so werden diese dem Jahresüberschuss zugerechnet. Gewinnausschüttungen
(zum Beispiel in Form von Dividenden) werden vom Jahresüberschuss subtrahiert.
Einstellungen in die Gewinnrücklagen werden vom Jahresüberschuss subtrahiert.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Aufsichtsrat? Dann besuchen Sie auch den
Menupunkt "Eigenkapital".
| * Bilanzverkürzung: |
Die Bilanzverkürzung meint eine Verminderung der Bilanzsumme. Diese auch als "Aktiv Passiv Minderung"
bezeichnete Operation kann auf unterschiedliche Weise zu Stande kommen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel
die Tilgung eines Kredites aus dem Kassenbestand. Aber es gibt hier sehr viele weitere Wege, wodurch eine
Bilanzverkürzung eintreten kann. Diese alle aufzulisten, würde keinen Sinn ergeben.
| * BKK: |
Die Abkürzung BKK steht für: Betriebskrankenkasse(n). Ab einer bestimmten Betriebsgröße können
Arbeitgeber eigene Betriebskrankenkassen gründen und betreiben. Betriebskrankenkassen fallen
bis dato unter die Rubrik der gesetzlichen Krankenkassen.
| * Black Box: |
Wird ein Unternehmen oder eine Bilanz in der Betriebswirtschaftslehre als Black Box bezeichnet, so ist
damit gemeint, dass sich das Unternehmen oder einzelne Teile des Unternehmens (wie zum Beispiel
seine Bilanz, seine GUV oder allgemein die Aussagen der Entscheider) intransparent für den
Betrachter zu erkennen gibt. Eben eine Black Box, in die der Betrachter (zum Beispiel der Analyst) nicht
gut bis gar nicht
hinein schauen kann.
| * Blankoscheck: |
Ein Blankoscheck trägt die Unterschrift des Scheckausstellers. Die Unterschrift und sonst nichts. Der
Scheckempfänger kann dann Daten und Beträge einfügen, die vorher abgesprochen sind. Aber theoretisch
kann er auch Datren und Beträge nachträglich einfügen, die dem Scheckaussteller einen schweren Vermögensschaden
zufügen. Deshalb wird das Wort Blankoscheck auch umgangssprachlich derart verwandt, dass eine Person
von einer anderen die Legitimation erhält, nahezu alles zu tun, was er will, mit der weitgehenden Verantwortung der
legitimierenden Person.
| * Blattgold: |
Blattgold wird aus Gold und verschiedenen weiteren Elementen als Legierung hergestellt und kann zu extrem
dünnen, aber dennoch stabilen "Folien" ausgewalzt werde. Es wird meist zur optischen Verzierung/Veredelung von
verschiedenen Oberflächen benutzt, die durch das Aufbringen von Blattgold goldig eingefärbt werden.
| * Blue-Chip: |
Blue-Chip Unternehmen: Dieser Begriff bezeichnet in der Regel die größeren bzw. größten Unternehmen eines
Landes, die in führenden Indizes des jeweiligen Landes vertreten sind, wie zum Beispiel dem DAX für
Deutschland oder dem Dow Jones für die USA. Erfahrungsgemäß entwickeln sich die Aktien dieser
Unternehmen kontinuierlicher als die von kleineren Unternehmen. Die Kursentwicklung verläuft demnach
in der Regel gleichmäßiger und die Kursschwankungen sind in der Regel über einen größeren Zeitraum
gesehen, geringer.
| * BMWi: |
Die Abkürzung BMWi steht für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.
| * Bodenrichtwert: |
Städte und Gemeinden in Deutschland sind per Gesetz angehalten, Richtpreise für Grundstücke zu
ermitteln und auf Anfrage weiter zu geben. Die Richtwerte für Grundstücke (durchschnittlicher Preis
in Euro pro Quadratmeter) werden aus Kaufpreissammlungen ermittelt. Diese Richtwerte werden
jährlich ermittelt und werden als "Bodenrichtwert" bezeichnet.
| * Börse: |
Die Börse kann als ein Marktplatz für Wertpapiere oder auch Waren aller Art bezeichnet werden.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Börse? Dann besuchen Sie auch den Menupunkt "Börse".
| * Börsenforum: |
Ein Börsenforum ist oftmals eine Internetseite oder ein Menupunkt eines Börsenportals, auf der angemeldete
User die Möglichkeit haben, sich zu
einzelnen Aktien, Indizes oder dem Gesamtmarkt zu äussern. So können
Meinungen über Aktien anonym (mit Hilfe eines Nicknamen) ausgetauscht werden.
| * Börsenwetter: |
In Anlehnung an den "normalen" Wetterbericht wird eine Börsenprognose auch gerne als Börsenwetter oder
auch als Börsenwetterbericht tituliert.
| * Bogen: |
Eine Aktie besteht aus einem Bogen und einem Mantel. Während der Mantel die eigentliche Besitzurkunde
darstellt, verbrieft der Bogen Nebenrechte wie Zins- oder Dividendenansprüche.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Bogen? Dann besuchen Sie auch den Menupunkt "Aktien".
| * BoJ: |
Die Abkürzung BoJ steht für die Bank of Japan. Die Bank of Japan ist das japanische Pendant zur Europäischen
Zentralbank oder zur amerikanischen Fed.
| * Bonität: |
Der Begriff Bonität steht für die Einschätzung der Kreditwürdigkeit von Personen, Unternehmen und
Staaten. Während die Bonität von Privatpersonen und kleinen Unternehmen in der Regel durch die
kreditvergebende Stelle (Bank)
vorgenommen wird, werden große Unternehmen und Länder durch
wenige spezialisierte und sehr große Unternehmen (Ratingagenturen) auf ihre Kreditwürdigkeit (Bonität)
hin
überprüft.
Mehr erfahren Sie unter dem Menupunkt "Risikoaufschlag".
| * Bookbuilding: |
Das Bookbuilding (Verfahren) ist ein Verfahren, welches im Zusammenhang mit der Emmisiion von
Wertpapieren (Aktien) steht. Anders als beim Festpreisverfahren steht der Emmissionskurs einer Aktie
nicht von vorn herein vor dem Börsengang fest. Vielmehr wird ein Preisbereich (Bookbuildingspanne)
festgelegt. Der exakte Emmissionspreis ermittelt sich dann erst durch Angebot und Nachfrage nach
dem zu emmittierenden Wertpapier (zum Beispiel Aktie).
| * Book to Bill Ratio: |
Das Book to Bill Ratio (oder auch Book to Bill Verhältnis) setzt den Auftragseingang einer Periode ins Verhältnis
zum Umsatz einer Periode, bezogen auf ein Unternehmen. Liegt das Book to Bill Ratio über 1, so wird zukünftiges
Wachstum signalisiert. Liegt es unter 1, so wird sich der zukünftige Umsatz abschwächen.
| * Bovespa: |
Bovespa heisst die Börse von Sao Paulo (Brasilien). Der Name leitet sich ab von:
Bolsa de Valores de Sao Paulo
| * Branche: |
Das Wort "Branche" erklärt sich wie folgt:
Unternehmen, die ein gleiches beziehungsweise ähnliches Geschäftsfeld besitzen, sind einer bestimmten
Branche zuzuordnen. Nahezu jedes Geschäftsfeld hat Konkurrenzunternehmen, die im gleichen Geschäft
tätig sind. Geschäftsfelder in Summe aller dort tätigen Unternehmen werden als Branche bezeichnet.
| * Branchenfonds: |
Branchenfonds gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Ein Branchenfond ist ein Aktienfonds, der sein Geld
in eine bestimmte Branche investiert, also zum Beispiel nur Aktien von Unternehmen auswählt, die Autos
produzieren. Geeignet sind Branchenfonds unter anderem für Anleger, die sich nicht speziell mit einzelnen
Unternehmen beschäftigen möchten, aber vielleicht in der jeweiligen Branche arbeiten oder ein
Interessensgebiet haben und aus Ihren Kenntnissen Vorteile erzielen möchten.
| * Branchenprimus: |
Als Branchenprimus wird das bedeutendste Unternehmen seiner Branche bezeichnet. Ein Unternehmen,
dass in seiner Branche führend ist. Führend in Bezug auf Umsatz, Größe und/oder Technologie.
| * Branntweinsteuer: |
Die Branntweinsteuer ist eine verwendungsabhängige Steuer des Bundes auf alkoholische Getränke mit
einem hohen prozentualen Anteil von Alkohol (Ethylalkohol). Unter die Branntweinsteuer fallen zum Beispiel
Getränke wie Korn oder Rum.
| * BRIC: |
Brasilien, Rußland, Indien und China. Das sind die Länder, deren Anfangsbuchstaben das Wort BRIC ergeben.
Vor Einsetzen der Finanzkrise wurde diesen "Schwellenländern" ein besonders hohes Wirtschaftswachstum im
Vergleich zu den Industrienationen unterstellt.
| * Briefmarke(n): |
Eine Briefmarke wird auch Postwertzeichen genannt. Mit dem Kauf und dem Aufkleben einer Briefmarke auf einen
Brief oder eine Paket ist der Transport des Briefs/Pakets bezahlt. Zur Unterscheidung und als Schutz vor
Wiederverwendung der gleichen Briefmarke werden diese während des Transportvorgangs vom Absender zum
Empfänger gestempelt. Briefmarken gelten auch als Sammlerobjekt und als eine Geldanlagemöglichkeit.
Bedingung für letztere und den Werterhalt beziehungsweise potentielle Wertsteigerungen ist allerdings die
völlige Unversehrtheit der Briefmarke.
| * Brilliant(en): |
Brillianten sind geschliffene Diamanten. Sie sind beliebte Schmuckstücke.
| * Broker: |
Der Begriff Broker wird vorwiegend im angelsächsichen Sprachgebrauch verwendet und meint einen
Wertpapierhändler bzw. einen Wertpapiermakler.
| * Bronze: |
Bronze ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn.
| * Bruttoarbeitslohn: |
Der Bruttoarbeitslohn zählt zu den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit. Ein Angestellter erhält einen
Bruttoarbeitslohn von seinem Arbeitgeber. Von diesem Bruttoarbeitslohn werden Steuern und Beiträge
zur Sozialversicherung (zum Beispiel Rentenversicherung) abgezogen. Übrig bleibt der Nettoarbeitslohn
beziehungsweise die Nettovergütung.
| * Bruttomarge: |
Die Bruttomarge (auch Bruttoergebnis genannt) ist eine prozentuale Angabe, die sich aus dem Bruttoergebnis
vom Umsatz und dem Umsatz ergibt. Die Berechnung erfolgt zu:
Bruttomarge = [(Bruttoergebnis vom Umsatz) / (Umsatz)] * 100
| * B2B: |
Die Abkürzung B2B steht für Business to Business.
| * B2C: |
Die Abkürzung B2C steht für Business to Consumer.
| * Buchführung: |
Als Buchführung wird die lückenlose schriftliche oder elektronische Erfassung aller Geschäftsvorfälle in
einem Unternehmen (GmbH, AG usw.), aber auch in einer Personengesellschaft, bezeichnet.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Buchführung? Dann besuchen Sie auch die
Menupunkte "Buchführung", "Inventur/Inventar" und "GUV & Bilanz".
| * Buchung: |
Als Buchung wird die schriftliche oder elektronische Erfassung eines Geschäftsvorfalls bezeichnet. Zur
ordnungsgemäßen Buchführung gehört auch, dass die Buchungen über einen längeren Zeitraum dokumentiert
sind und von Dritten jederzeit nachverfolgt werden können.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Buchung? Dann besuchen Sie auch die
Menupunkte "Buchführung", "Inventur/Inventar" und "GUV & Bilanz".
| * Buchwert: |
Der Buchwert wird auch als Eigenkapital bezeichnet. Zur Erläuterung sehen Sie bitte unter dem hier aufgeführten
Lexikonpunkt "Eigenkapital" nach.
| * Bulle & Bär: |
Die beiden Tiere "Bulle" und "Bär" haben in der Welt der Börsianer Einzug gehalten und sich dort als Symbol für
steigende oder fallende Kurse etabliert. Die Bewegung des Bullen ist mit seinen Hörnern von unten nach
oben gerichtet und steht deshalb für steigende Kurse. Deshalb wird ein Markt, der über längere Zeit steigt,
auch als Bullenmarkt bezeichnet. Der Bär haut mit seiner Pranke von oben nach unten und steht deshalb
für fallende Kurse. Ein über längere Zeit fallender Markt wird deshalb auch als Bärenmarkt bezeichnet.
| * Bullenmarkt: |
Als Bullenmarkt bezeichnet der Börsianer einen Markt (Aktienmarkt), in dem die Kurse über den betrachteten
Zeitraum deutliche Wertsteigerungen (steigende Aktienkurse) verzeichnen.
| * Bullenfalle: |
Eine so genannte Bullenfalle ist dann gegeben, wenn Märkte (Aktienmärkte) sich in einer Aufwärtsbewegung
befinden und diese Aufwärtsbewegung den positiv gestimmten Marktteilnehmern suggeriert, dass die
Kurse weiter steigen. Geschieht dies nicht und die Kurse geben nach, war es für den positiv gestimmten
Marktteilnehmer (Bulle) eine Fehlinterpretation, also eine Art Falle. Daher der Name Bullenfalle.
| * Business Angel: |
Ein Business Angel ist eine Person, die vorwiegend jungen Unternehmen oder in Gründung befindlichen
Unternehmen unter die Arme greift. Die Unterstützung ist meist auch finanzieller Art. Vor allem aber sind
Business Angels erfahrene und lebenserfahrene Personen, die meist selbst ein Unternehmen geführt haben
oder in einem
speziellen Fachbereich eine Karriere vorweisen können. Business Angels bringen somit oftmals
Fachwissen,
Geld und betriebswirtschaftliches
know how in das junge Unternehmen mit ein.
| * BWA: |
Die Abkürzung "BWA" steht für Betriebswirtschaftliche Auswertung. Die BWA ist besonders dann wichtig,
wenn ein Unternehmen aufgrund seiner Rechtsform (zum Beispiel Einzelgesellschaft, Personengesellschaft)
keine Bilanz aufstellen muss, so wie eine GmbH oder eine AG.
| * BWL: |
Die Abkürzung "BWL" steht für Betriebswirtschaftslehre.