| * CAC 40: |
Der CAC 40 (Cotation Assistée en Continu) ist der französiche Leitindex, vergleichbar mit dem DAX
für Deutschland. Er beinhaltet die 40 größten/bedeutensten börsennotierten Unternehmen von
Frankreich.
| * Cash: |
Das englische Wort Cash ist inzwischen fast schon ein eingedeutschter Begriff. Cash steht für Bargeld,
Geld auf einem Konto und manchmal auch für Vermögenswerte, die ganz schnell in Geld umgewandelt
werden können, also beispielsweise Aktien oder Anleihen. Im engeren Sinne sind mit dem Begriff Cash
aber vorwiegend Bargeld oder "Geld auf einer Bank" gemeint.
| * Cashflow-Rechnung: |
Die Cashflow-Rechnung wird auch Kapitalflussrechnung genannt. Cashflow-Rechnungen richten ihr Augenmerk
auf den Liquiditätsstrom eines Unternehmens innerhalb einer Zeitperiode.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema Cashflow-Rechnung? Dann besuchen Sie auch den
Menupunkt "Kapitalflussrechnung".
| * Cash for Clunkers: |
Cash for Clunkers ist das amerikanische Pendant zur deutschen Abwrackprämie. Dieses Mitte 2009
eingeführte Anreizsystem für den Kauf von neuen Autos dient sowohl (offiziellen Angaben zur Folge) dem
Umweltschutz, aber auch als Konjunkturprogramm, welches die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise
abmildern soll.
| * CEFS: |
CEFS steht für "Central European Financial Supervision", also eine europäische Finanzmarktaufsicht.
| * CEO: |
CEO ist die angelsächsische Bezeichnung für den Vorstand (Vorstandsvorsitzenden) eines Unternehmens.
Der Begriff CEO
hat sich mittlerweile auch im deutschen Sprachgebrauch etabliert. Die Abkürzung steht für Chief
Executive Officer.
| * CFD´s: |
CFD´s sind inzwischen doch recht häufig beworbene Finanzinstrumente/Finanzderivate. Die Abkürzung CFD
steht für Contract for Difference. Mit CFD´s können verschiedene Finanzprodukte gehandelt werden. Auch Aktien.
Im Gegensatz zum direkten Erwerb einer Aktie bindet ein CFD bedeutend weniger Kapital als eine Direktinvestition
in Aktien. Ein CFD hat keine Laufzeit, gehört damit nicht zur Klasse von Terminkontrakten. Am Ende der
vereinbarten Anlageperiode muss die Differenz zwischen dem Ankaufspreis und dem Verkaufspreis einer Aktie
bezahlt werden. Für den Privatanleger kann der mögliche Verlust den Kapitaleinsatz bei Weitem übersteigen,
weshalb sich Privatanleger genauestens informieren sollten, ob und gegebenenfalls wie sie CFD´s einsetzen möchten.
Ein CFD ermöglicht die Spekulation in Aktien (und anderen Finanzprodukten) in "beide Richtungen", also die Spekulation
auf steigende Aktienkurse (Kurse) und
die Spekulation auf fallende Aktienkurse (Kurse).
| * CFO: |
CFO ist die angelsächsische Bezeichnung für den Finanzvorstand eines Unternehmens. Der Begriff CFO
hat sich mittlerweile auch im deutschen Sprachgebrauch etabliert. Die Abkürzung steht für Chief
Financial Officer.
| * Chapter 11: |
In den USA ist Chapter 11 (Chapter eleven) eine Form der Unternehmensinsolvenz. Sie unterscheidet sich
von der deutschen Insolvenz vor allem dadurch, dass Gläubiger während der Dauer der Insolvenz und
dem damit einhergehenden Restrukturierungsversuch keinen Zugriff auf die Vermögensgegenstände des
Unternehmens haben und/oder keine Forderungen gegenüber dem Unternehmen durchsetzen können.
Eine der deutschen Insolvenz besser vergleichbare Form (sofortige Liquidation) gibt es in den USA auch,
genannt Chapter 7. Die Unternehmenslenker in den USA haben die Wahl, welche "Insolvenz" sie anmelden.
| * Chart: |
Ein Chart ist eine Aufstellung von Werten über einen definierten Zeitraum. Dabei wird der zu Grunde liegende
Wert (zum Beispiel ein Preis für Rohstoffe oder Aktien) auf der Ordinate (Y-Achse) eines Koordinatensystems
eingetragen und der gewählte Zeitraum auf der Abszisse (X-Achse). So entseht ein Schaubild, dass den
Verlauf des zu Grunde liegenden Werts graphisch darstellt. Der Börsianer kennt vor allem Aktiencharts,
Anleihecharts, Rohstoffcharts und Charts auf Währungen sowie Zinsen.
| * Chartanalyse: |
Der Chartanalytiker versucht, aus einem vorhandenen Chart (zum Beispiel einem Aktienchart) den zukünftigen
Verlauf des dem Chart zu Grunde liegenden "Werts" vorauszusagen. Er orientiert sich dabei zum Einen an
Trends (zum Beispiel Abwärtstrends) aber auch an Mustern, die er versucht, vorab zu erkennen. Muster,
die er bereits in anderen Charts gesehen hat und ihm hoffentlich Rückschlüsse über den zukünftigen
Verlauf des dem Chart zu Grunde liegenden "Werts" liefern. Die Chartanalyse ist eher eine komplexe
"Wissenschaft" mit vielen eigenen Regeln und Gesetzen.
| * Chartist: |
Ein Chartist ist ein Anleger, der primär auf die charttechnischen Signale eines Aktienkurses achtet und
seine Anlageentscheidungen primär auf diese Daten der Chartanalyse stützt.
| * Chipzilla: |
Der Chiphersteller Intel wird gelegentlich auch als Chipzilla bezeichnet. Geschuldet wohl der großen
Dominanz des Unternehmens im weltweiten Chipmarkt.
| * Class-Action: |
Eine so genannte Class - Action ist eine besondere Klagemöglichkeit von Personen unter US-amerikanischem
Recht. Auch Aktionäre einer US-amerikanischen Aktiengesellschaft haben die Möglichkeit, zu einem bestimmten
Zeitpunkt an einer Class - Action Klage teilzunehmen, sofern eine solche gegen die Gesellschaft anhängig ist.
Durch Einreichen eines "Proof of Claim" kann der Aktionär dann an einem Vergleich teilnehmen. Anwaltskosten
und Gerichtskosten entstehen dem Aktionär bei einer Class - Action Klage nicht.
| * Consumer Reports: |
Consumer Reports ist eine US-amerikanische Organisation, die Verbraucherprodukte testet und bewertet.
Vergleichbar vielleicht mir der in Deutschland bekannten Stiftung Warentest.
| * Contango: |
Contango beschreibt eine Konstellation an den Warenterminbörsen, zum Beispiel an den Rohstoffbörsen. Dabei
nimmt der Preis von Kontrakten mit zunehmender Fälligkeit zu. Länger laufende Kontrakte sind also teurer als
kürzer laufende Kontrakte. Das Gegenteil der Contango Konstellation ist die so genannte Backwardation.
| * Corporate Governance: |
Der Begriff "Corporate Governance" lässt sich inhaltlich als eine Art Richlinie für gute Unternehmensführung
darstellen. Schon in den Anfängen des 20. Jahrhunderts gab es Überlegungen, die Interessen der
Anteilseigner (Aktionäre), der Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter eines Unternehmens in Einklang zu
bringen. Auftrieb hat dieser Begriff Corporate Governance wieder in den 90 er Jahren des 20. Jahrhunderts
bekommen. Im Jahr 2002 entschied sich eine Regierungskommission der Bundesrepublik Deutschland,
Corporate Governance Regeln primär für deutsche, börsennotierte Unternehmen zu erstellen und zu
veröffentlichen. Das Regelwerk von Richtlinien und Empfehlungen nennt sich Deutscher Corporate
Governance Kodex (DCGK).
| * Cost Average Effect: |
Der Cost Average Effect tritt auf bei regelmäßigen Käufen von schwankungsanfälligen Wertpapieren
(zum Beispiel Aktienfonds) mit der gleichen Summe. Ist das Wertpapier gesunken, so kann mit der
gleichen Summe ein größerer Anteil erworben werden. Falls das Wertpapier gestiegen ist, so führt
der Einsatz der gleichen Summe zu einem geringeren Anteil am Wertpapier. Ob damit wirklich ein
Vorteil für den Anleger (gegenüber einer einmaligen Investition) auftritt, lässt sich aus meiner Sicht
schwer beantworten. Denn wenn das Wertpapier nach dem Kompletteinstieg ansteigt, wäre es
richtig gewesen, alles auf einmal zu investieren. Fällt es, wäre es besser gewesen, die Einstiegssumme
aufzuteilen und den Cost Average Effect zu nutzen. Denn dann verbilligt der potentielle Anleger
seinen Einstandskurs durch den Cost Average Effect.
| * Courtage: |
Courtage ist eine Vermittlungsgebühr eines Maklers (zum Beispiel Immobilienmakler) für seine
Vermittlungstätigkeit. Sie liegt bei Immobilienmaklern in der Regel bei 3,0 % + gesetzlicher Mehrwertsteuer
derzeit (19 %). Insgesamt also bei 3,57 %.
| * Crash: |
Als einen "Crash" oder "Börsencrash" bezeichnet der Anleger/Börsianer einen breiten, schnellen und
massiven Rückgang der Aktienkurse. Der wohl bekannteste Börsencrash fand 1929 statt.
| * CRB Index: |
Der CRB Index ist ein viel beachteter Rohstoffindex. CRB steht dabei für Commodity Research Bureau.
Der Index umfasst die wichtigsten Rohstoffe wie zum Beispiel Gold, Silber, Platin, Kupfer, aber auch
Orangensaft, Kakao, Kaffee oder Zucker. Die Rohstoffe werden im CRB Index mittels Terminkontrakten
abgebildet.