Lexikonpunkt E

 


* EBIT:

Das EBIT bezeichnet das Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Daher auch der englische Name Earnings Before
I
nterest and Taxes.

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* EBIT - Marge:

Die EBIT - Marge berechnet sich aus dem EBIT, geteilt durch den Unternehmensumsatz, multipliziert mit 100.
Die EBIT - Marge ist eine prozentuale Angabe.
Formel: EBIT - Marge = (EBIT / Umsatz) * 100


* EBITDA:

Das EBITDA bezeichnet das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Es ist ein Begriff, der aus dem englischen kommt:
Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization.

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* EBITDA - Marge:

Die EBITDA - Marge berechnet sich aus dem EBITDA, geteilt durch den Unternehmensumsatz, multipliziert mit 100.
Die EBITDA - Marge ist eine prozentuale Angabe.
Formel: EBITDA - Marge = (EBITDA / Umsatz) * 100


* EBT:

Das EBT bezeichnet das Ergebnis vor Steuern. Daher auch der englische Name Earnings Before Taxes.

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* Economies of Scale:

Unter dem englischen Begriff "Economies of Scale" versteht der Betriebswirt eine Kostenreduktion bei
Produkten eines Unternehmens mit zunehmender Kapazitätsauslastung. Der deutsche Begriff lautet
Skaleneffekte. Skaleneffekte treten auf, wenn mehr Umsatz verbunden ist mit einer Fixkostendegression.


* ECU:

Der Vorläufer des Euros war der ECU. Das Wort steht/stand für European Currency Unit.


* Edelmetalle:

Viele Vermögensberater empfehlen wohlhabenderen Anlegern, einen Teil Ihres Geldes im Rahmen einer
Diversifizierung zu einem geringen Prozentsatz auch in Edelmetallen anzulegen. Dazu eignen sich neben
Silber, Platin und Palladium auch Gold. Als physische Anlageform gibt es entweder die Barrenform oder
die Anlage in Münzen aus Edelmetallen (zum Beispiel als Goldmünzen). Edelmetalle sind chemisch
gesehen sehr widerstandsfähig und damit sehr beständig.


* EDV:

Die Abkürzung EDV steht für die elektronische Datenverarbeitung.


* EEG:

Der Begriff EEG steht für das von der Bundesregierung aufgelegte Erneurbare Energien Gesetz. Wie der Name
schon beschreibt, sollen damit erneuerbare Energien wie Windkraft, Wasserkraft, Solarthermie, Solarenergie
Geothermie und Biomasse finanziell unterstützt werden, um damit den Anteil der erneuerbaren Energien am
Energiemix deutlich zu steigern.


* Effektivzins:

Der Begriff Effektivzins findet sich im Zusammenhang mit Krediten. Auf den Nominalzins der Bank werden
noch Spesen und Gebühren der Bank berechnet. Diese werden dann formal auf einen Zinssatz umgerechnet
und dem Nominalzins aufgeschlagen. Dies ist dann der Effektivzins, der insgesamt eine bessere
Vergleichbarkeit unter Kreditzinssätzen ermöglicht.

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* EFH:

In der Immobilienbranche steht die Abkürzung EFH für ein Einfamilienhaus.


* EFRH:

In der Immobilienbranche steht die Abkürzung EFRH für ein Einfamilienreihenhaus.


* Eigenkapital:

Das Eigenkapital (auch Buchwert genannt) ist eine auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesene Zahl.
Das Eigenkapital beziffert formal die Summe, die dem Unternehmen "gehört". Eigenkapital plus Schulden
ergeben die Bilanzsumme.

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* Eigenkapitalquote:

Die Eigenkapitalquote ist eine prozentuale Größe, die den Anteil am Gesamtvermögen beziffert, der dem
Unternehmen "gehört". Die Berechnung ergibt sich aus:

Eigenkapitalquote = [(Eigenkapital) / (Bilanzsumme)] * 100

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"Eigenkapitalquote".


* Eigenkapitalrendite:

Die Eigenkapitalrendite (im englischen Sprachgebrauch auch ROE - Return on Equity) ist eine
Renditekennziffer. Mit der Eigenkapitalrendite lassen sich die Gewinnmargen von Unternehmen
matehmatisch definieren und miteinander vergleichen. Definiert wird die Eigenkapitalrendite wie folgt:
Eigenkapitalrendite = (Jahresüberschuss / gemitteltes Eigenkapital) * 100

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Menupunkt "Eigenkapitalrendite".


* Einführungskurs:

Bei einer Neuaufnahme einer Aktie (meist durch ein IPO - Neuemmission) beschreibt der Einführungskurs den
ersten Kurs der Aktie an der Börse.


* Einlagensicherungsfonds:

Der Einlagensicherungsfond ist ein gemeinsamer Topf deutscher Banken, aus dem Kunden eine
bestimmte Summe an Kapital (zurück)-erhalten, wenn die Bank insolvent wird, bei der Gelder angelegt
wurden. Aufgestellt und unterhalten wird der Einlagensicherungsfond vom Bundesverband deutscher
Banken.


* Einliegerwohnung:

Als Einliegerwohnung wird in der Immobilienbranche eine eigenständige Wohneinheit in einem Eigenheim
bezeichnet.


* ELSTER:

ELSTER steht für elektronische Steurerklärung. Ein Service der Steuerverwaltung für steuerpflichtige
Personen und Unternehmen, ihre Steuererklärung online (via Internet) abzugeben.


* Emerging Markets:

Als Emerging Markets werden ganz allgemein aufstrebende Märkte bezeichnet. China, Indien, Brasilien
oder Russland sind Beispiele für Emerging Markets.


* EN:

Die Abkürzung "EN" steht für Europäische Norm. Das europäische Pendant zur Deutschen Industrie Norm
(DIN).


* Endverbraucher:

Der Endverbraucher ist in der Regel der private Verbraucher, der ein angebotenes Produkt kauft und
selbst nutzt.


* EPS:

Die Abkürzung EPS steht für Earnings per Share, also dem Anteil der Nettogewinne eines Unternehmens
(Jahresüberschuss), heruntergerechnet auf eine Aktie.


* Erneuerbare Energien:

Im Gegensatz zu fossilen Energien (zum Beispiel Kohle, Öl, Erdgas) nutzen erneuerbare Energien (wie auch
der Name schon ausdrückt) alle Energieformen, die sich ständig erneuern beziehungsweise für das
"geschlossene System Erde" nahezu unendlich vorhanden sind. Energien wie Wasserkraft, Windkraft,
Sonnenenergie und Erdwärme.


* ETF:

ETF´s stellen Anlagemöglichkeiten für Investoren dar. Der Name steht für Exchange Traded Funds. Es
handelt sich bei ETF´s um börsengehandelte Indexfonds. Dabei können nicht nur Aktienindizes nachgebildet
werden, sondern auch beispielsweise Rohstoffe oder Anleihen.


* EuGH:

Die Abkürzung EuGH steht für den Europäischen Gerichtshof.


* EURIBOR:

Euribor steht für European Interbank Offered Rate, einem Geldmarktsatz innerhalb der europäischen
Union. Der EURIBOR gibt an, zu welchem Zinssatz Banken bereit sind, bei anderen Banken Gelder
kurzfristig anzulegen.


* Euro:

Seit Januar 2002, dem Tag der Bargeldeinführung des Euros, ist der Euro die Währung der Europäischen
Union.


* Eurozone:

Wenn von der Eurozone die Rede ist (zum Beispiel von der EZB), so sind damit meist die Gebiete, Länder und
Staaten gemeint, in denen der Euro bereits eingeführt und gesetzliches Zahlungsmittel ist.


* e. V.:

Die Abkürzung e. V. steht für einen eingetragenen Verein.


* EVA:

EVA steht für Economic Value Added.


* eVB - Nummer:

Die eVB - Nummer steht für die elektronische Versicherungsbestätigung. Diese ist nötig im Zusammenhang
mit der Neuzulassung von Kraftfahrzeugen im Inland und wird dem Versicherten (bei einer KFZ-Versicherung)
vom Versicherungsunternehmen mitgeteilt.


* Ewige Rente:

Eine "Ewige Rente" ist eine feste Zahlung (zum Beispiel Zinsen) aus einer festen Kapitalgröße/Kapitalanlage.
Rein theoreitsch besteht diese feste Zahlung immer (ewig), weil sich an der Kapitalgröße/Kapitaleinlage
nichts verändert und auch an den gezahlten Erträgen (Zinsen) nicht. In Unternehmensbewertungsmodellen
wie zum Beipiel dem DCF-Modell arbeiten Analysten gerne mit dem Begriff der "Ewigen Rente". Dabei
wird ab einem in der Zukunft liegenden Zeitraum ein fester Ertrag prognostiziert, der dem Anleger
(Unternehmenseigner, Aktionär) jährlich aus dem Unternehmensanteil zufliesst. Da man für weit in der
Zukunft liegende Erträge keine verlässlichen Angaben oder Prognosen erstellen kann, arbeiten Analysten
gerne mit geschätzten Durchschnittswerten, also "Ewigen Renten".


* EWU:

Die Abkürzung EWU steht für die Europäische Währungs Union.


* EWWU:

Die Abkürzung EWWU steht für die Europäische Wirtschafts - und Währungs Union.


* Exportquote:

Die Exportquote lässt Rückschlüsse auf die Umsatzverteilung eines Unternehmens zu. Dazu werden die
ins Ausland gelieferten Produkte/Dienstleistungen, also jeglicher Umsatz, der mit dem Ausland getätigt
wurde, ins Verhältnis zum Gesamtumsatz gesetzt. Das Ergebnis, multipliziert mit 100 ergibt dann die
Exportquote des Unternehmens in Prozent.
Exportquote = (Umsatz (Ausland) / Umsatz (Gesamt)) * 100


* Exportweltmeister:

Lange Zeit galt Deutschland als Exportweltmeister, also die Nation, die am meisten Güter in andere Länder
exportiert. Doch nach jüngsten Berichten (Januar 2010) scheint China nun die Nase vorn zu haben.


* Exposé:

Ein Exposé wird im Zusammenhang mit Immobilien potentiellen Käufern/Interessenten zur Verfügung
gestellt. In dem Exposé findet der potentielle Käufer/Interessent eine kurze Berschreibung der
Umgebung der Immobilie, eine Preisangabe, einen Grundriss des Objekts, eventuell
Ausstattungsmerkmale und weitere Angaben.


* EZB:

EZB ist eine Abkürzung für die Europäische Zentral Bank, also die Notenbank der Europäischen Union mit
Sitz in Frankfurt am Main. Die EZB ist vorwiegend auf Preisstabilität fixiert, was sie ein wenig von der
amerikanischen Notenbank FED unterscheidet, die auch dem Wirtschaftswachstum verpflichtet ist.


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