| * GBP: |
GBP ist eine Abkürzung für Great Britain Pound, also der Währung von Großbritannien. Ähnlich wie Euro und
Cent ist das GBP mit dem Euro vergleichbar. Pence ist das Pendant zum Cent.
| * GbR: |
GbR ist eine Abkürzung für Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Die Unternehmensform der GbR benötigt
mindestens 2 Gesellschafter
und zählt zu den Personengesellschaften.
| * Gearing: |
Gearing bedeutet auf deutsch Verschuldungsgrad. Dieser wird wie folgt ermittelt: Die so genannte
Nettoverschuldung (siehe dort) wird zu den Pensionsrückstellungen addiert. Die so erhaltene Summe
wird durch das ausgewiesene Eigenkapital des Unternehmens dividiert und mit 100 multipliziert. Durch
die Multiplikation mit 100 wird das Gearing als prozentuale Größe angegeben. Alle benötigten Angaben
zur Berechnung des Gearings erhält der Anleger aus der Konzernbilanz eines Unternehmens.
| * Gehalt: |
Die Vergütung von Angestellten wird als Gehalt bezeichnet. Im Gegensatz zum Lohn, der die Vergütung von Arbeitern
ist.
| * Gelber Riese: |
Das Unternehmen Deutsche Post AG wird gelegentlich auch als "Gelber Riese" bezeichnet.
| * Geldautomat: |
Ein Geldautomat steht in aller Regel bei Banken und/oder Sparkassen, manchmal auch isoliert an Orten, die
häufig von Personen frequentiert werden (zum Beispiel Einkaufszentren). An einem Geldautomat kann der
Besitzer einer EC Karte Geld
abheben. Banken bieten zudem in einigen Geldautomaten auch automatische
Einzahlungsmöglichkeiten
von Banknoten oder Münzen an. Mitunter sind in Geldautomaten auch andere
Funktionen integriert. Zum
Beispiel die Möglichkeit, einen Kontoauszug zu erstellen etc. Generell dienen
Geldautomaten jedenfalls dem Einzahlen und/oder Auszahlen von Bargeld.
| * Geldbörse: |
Eine Geldbörse ist ein Behältnis zum Aufbewahren von Geld. Also Münzen und Geldscheine (Noten).
Gebräuchlich ist auch der Name Portemonnaie.
| * Geldwäsche: |
Unter Geldwäsche versteht man im Allgemeinen, dass illegal erworbenes Geld aus Steuerhinterziehung,
Waffenverkäufen, Drogenverkäufen, Drucken von Banknoten etc. in legales Geld umgewandelt wird.
| * Gemeinschaftskonto: |
Ein typisches Konto bei einer Bank lautet entweder auf den Namen eines Kontoinhabers oder den Namen
einer GmbH oder AG. Ein Gemeinschaftskonto ist ein Konto, dass mehr als einer Person vollen Zugang
zum Konto ermöglicht. So können zum Beispiel im Fall einer Ehe sowohl der Ehemann als auch die
Ehefrau alle Geschäfte auf dem Konto durchführen, ohne den anderen davon in Kenntnis zu setzen oder
um Legitimation zu fragen.
| * Generationenvertrag: |
Hinter dem Begriff Generationenvertrag verbirgt sich die politisch gesteuerte Regelung, dass die arbeitende
Bevölkerung (Arbeiter, Angestellte) für die aktuelle Rentnergeneration finanziell sorgt. Im Gegenzug soll
dann auch die jetzige arbeitende Generation bei Rentenbeginn wieder von der dann neuen Generation von
Arbeitern und Angestellten versorgt werden.
| * Genußschein: |
Ein Genußschein bietet einer Kapitalgesellschaft (GmbH und/oder AG) die Möglichkeit, sich von Dritten Geld
zur Verfügung stellen zu lassen. Genußscheine sind bislang (2009) noch relativ unreglementiert, so dass die
Kapitalgesellschaft eine große Freiheit in der Ausgestaltung des Genußscheins hat. Wenn dies nicht
ausdrücklich so gewollt ist, haben Genußscheininhaber keine Beteiligung am Unternehmen erworben,
wie das im Fall von Gesellschaftern oder Aktionären der Fall wäre, sondern ziehen lediglich "Nutzen" aus
dem Geld, dass sie mittels Genußschein dem Unternehmen zur Verfügung gestellt haben. Für
Unternehmen ein gutes Mittel, bankenunabhängig Geld einzuwerben, ohne die unternehmerische Führung
aus den Händen zu geben.
| * Geschäftsbericht: |
Ein Geschäftsbericht ist eine "Informationsbroschüre" (oft im DIN A4 Format), die ein Unternehmen,
insbesondere börsennotierte Aktiengesellschaften, ihren Anteilseignern und weiteren interessierten
Personen einmal im Jahr zur Verfügung stellen muss. Spätestens 8 Monate nach Ende eines
Geschäftsjahres muss der Geschäftsbericht von börsennotierten Aktiengesellschaften vorliegen.
Börsennotierte Aktiengesellschaften veröffentlichen in der Regel ein Vorwort des Vorstands, einen
Bericht des Aufsichtsrats, einen Lagebericht von Konzern und AG inklusive Ausblick auf das laufende
Geschäftsjahr, meist noch Informationen zur Aktie, eine Bilanz, eine GUV, einen Eigenkapitalspiegel,
eine Kapitalflussrechnung (Cash-Flow-Rechnung), einen erläuternden Anhang und einen
Bestätigungsvermerk eines Wirtschaftsprüfers.
Sie möchten mehr über den Inhalt eines Geschäftsberichts erfahren? Dann besuchen Sie auch den
Menupunkt "Geschäftsberichte".
| * Geselle: |
Durch eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung im Handwerk wird der Auszubildende zum Gesellen.
Von der Handwerkskammer erhält der Auszubildende/Geselle zusätzlich den Gesellenbrief.
| * Gesellschafter: |
Die Anteilseigner (Besitzer) einer GmbH werden als Gesellschafter bezeichnet.
| * Gesellschafterversammlung: |
Die Gesellschafterversammlung ähnelt einer Hauptversammlung. Sie ist das Pendant zur
Hauptversammlung, wenn die Gesellschaftsform des Unternehmens nicht die Aktiengesellschaft,
sondern die GmbH ist. Wie die HV ist die Gesellschafterversammlung dem Geschäftsführer
übergeordnet. Sie kann ihm Weisungen erteilen, ihn absetzen oder für eine weitere Periode in
seinem Amt bestätigen.
| * Gewerbeanmeldung: |
Wer ein Gewerbe plant oder eine selbständige Tätigkeit ausüben will, muss zunächst ein Gewerbe
anmelden. Der Gewerbewillige kann dies im Fall einer Einzelgesellschaft oder Personengesellschaft
relativ problemlos und ohne viel Bürokratie beim Gewerbeamt seines Wohnorts vornehmen. Dabei ist
eine geringe Gebühr zu entrichten. Dann ist die Gewerbeanmeldung noch am gleichen Tag erledigt
und die Selbständigkeit kann offiziell beginnen.
| * Gewerkschaft(en): |
Eine Gewerkschaft ist eine Arbeitnehmervertretung. Arbeiter und Angestellte, die gewerkschaftlich
organisiert sind, treten den Arbeitgebern nicht mehr als Indiduum gegenüber, sondern bilden als Gruppe
ein Gegengewicht zur Macht der Arbeitgeber/Unternehmer. Ziele der Gewerkschaft(en) sind sehr oft
(unter anderen):
Lohnsteigerungen, kürzere Arbeitszeiten und insgesamt bessere Arbeitsbedingungen
der Arbeitnehmer.
| * Gewinnrendite: |
Die Gewinnrendite hängt mathematisch gesehen eng mit dem Kurs Gewinn Verhältnis (KGV) zusammen.
Während beim KGV der aktuelle Aktienkurs durch den anteiligen Gewinn je Aktie dividiert wird, ist es
bei der Gewinnrendite der Kehrwert. Es wird also der anteilige Gewinn je Aktie durch den aktuellen
Aktienkurs dividiert. Das Ergebnis der Division wird mit 100 multipliziert und gibt damit die "Verzinsung"
der Aktie an. Mathematisch gesehen ist die gesamte Operation, die zur Gewinnrendite führt, nichts
anderes, als dass die Formel für den einfachen Zins (siehe Menupunkt Sparen) nach "Prozent" aufgelöst
wird. Beim KGV ist ein niedriges KGV vorteilhaft. Bei der Gewinnrendite ist es vorteilhaft, einen möglichst
hohen Wert zu erreichen.
Sie möchten mehr über die Gewinnrendite erfahren? Dann besuchen Sie auch den
Untermenupunkt "Gewinnrendite".
| * GEX: |
Der GEX ist ein Index der Deutschen Börse. Er beinhaltet eigentümerdominierte Unternehmen, deren Börsengang
nicht länger als 10 Jahre zurück liegt. Der GEX wurde erst im Januar 2005 eingeführt.
| * GFZ: |
GFZ ist eine Abkürzung und bedeutet Geschossflächenzahl. Dieser Begriff kommt aus der
Immobilien-/Baubranche.
| * GKV: |
GKV ist die Abkürzung für die gesetzliche Krankenversicherung.
| * GmbH: |
Eine GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung und gehört der Rechtsform der
Kapitalgesellschaft an. Im Gegensatz zur Aktiengesellschaft (AG) unterliegt die GmbH weniger strengen
gesetzlichen Auflagen und ausserdem ist die Mindestgründungssumme bei einer GmbH deutlich
niedriger wie in einer AG.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema GmbH? Dann besuchen Sie auch den
Menupunkt "Kapitalgesellschaften".
| * Global Player: |
Als Global Player bezeichnet man Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe nahezu überall auf der Welt
ihre Waren und Dienstleistungen anbieten. Auch auf der Einkaufsseite für Vorprodukte sind Global Player
nahezu überall auf der Welt aktiv.
| * Gold: |
Gold ((chemisches Symbol = Au) ist das wohl bekannteste unter den Edelmetallen und ein sehr geschätztes
Anlagemedium.
Mehr über Gold erfahren Sie auch unter dem Menupunkt Edelmetalle ... Gold.
| * Goldene Bilanzregel: |
In der strikten Auslegung der goldenen Bilanzregel ist das Anlagevermögen eines Unternehmens
vollständig durch sein Eigenkapital gedeckt.
| * Goldvreneli: |
Das Goldvreneli ist eine international bekannte Goldmünze aus der Schweiz.
| * Goodwill: |
Als Goodwill wird die Differenz zwischen dem Kaufpreis eines Unternehmens und dem ausgewiesenen
Buchwert des übernommenen Unternehmens bezeichnet. Diese Differenz wird im übernehmenden
Unternehmen in der Bilanz erfasst. Ein positiver Goodwill entsteht, wenn der Kaufpreis den Buchwert
übersteigt. Ein negativer Goodwill entsteht, wenn der Kaufpreis den Buchwert unterschreitet.
| * Greenback: |
Umgangssprachlich wird die Währung der USA als Greenback bezeichnet. Der Grund dafür liegt in dem
grünlichem Erscheinungsbild der Banknoten.
| * GrESt: |
Die Abkürzung GrESt steht für die Grunderwerbssteuer (siehe dort).
| * Großaktionär: |
Ein Großaktionär ist ein Aktionär, der einen signifikanten Anteil (Aktien) an einer AKtiengesellschaft hält.
Ein prozentualer Anteil an der Gesamtzahl aller Aktien, der so groß ist, dass es ihm möglich ist, Einfluss
auf die
Geschäftspolitik des Unternehmens zu nehmen.
| * Grunderwerbsteuer: |
Beim Kauf eines Grundstücks fällt die Grunderwerbsteuer an, die der Käufer zu entrichten hat.
| * GRZ: |
GRZ ist eine Abkürzung und bedeutet Grundflächenzahl. Dieser Begriff kommt aus der
Immobilien-/Baubranche. Die GRZ muss mit 100 multipliziert werden und gibt dann die prozentuale,
potentiell zu bebauende Größe des Grundstücks an, auf der eine Immobilie errichtet werden kann.
Beispiel GRZ 0,4 bedeutet, dass 40 % des gesamten Grundstücks theoretisch bebaut werden dürfen.
| * Günstigerprüfung: |
Im Zusammenhang mit der in 2009 eingeführten Abgeltuungssteuer hat der Steuerpflichtige die
Möglichkeit, ab dem Jahr 2010 für das Steuerjahr 2009 beim Finanzamt eine Günstigerprüfung zu
beantragen. Liegt der persönliche Steuersatz unterhalb des Abgeltungssteuersatzes, so kann sich
der Steuerpflichtige vom Finanzamt entweder die gesamte bereits gezahlte Abgeltungssteuer oder
nur einen Teil der Abgeltungssteuer zurück holen. Liegt der persönliche Steuersatz über dem der
Abgeltungssteuer, so müsssen keine Steuern nachentrichtet werden. Näheres erfahren Sie bei
Ihrem Finanzamt und Ihrem Steuerberater.
| * Gulden: |
Der Gulden beziehungsweise der holländische Gulden war die Vorgängerwährung des Euros in
den Niederlanden. Vergleichbar mit der D-Mark in Deutschland.
| * Gutschein: |
Ein Gutschein verbrieft dem Besitzer des Gutscheins einen Anspruch auf eine Leistung bis zum Gegenwert des
Gutscheinbetrags. Beispiel: Es wird ein Restaurantgutschein über 100 Euro erworben und verschenkt.
Der Gutscheininhaber hat dann das Recht, innerhalb von 3 Jahren in diesem Restaurant eine Leistung
abzurufen, die bis zum Gegenwert von 100 Euro reicht. Nach Ablauf von 3 Jahren verfällt nach aktuellem
deutschem Recht der Gutschein.
| * GUV: |
GUV ist die Abkürzung für Gewinn- und Verlustrechnung. Jede Kapitalgesellschaft (GmbH, AG...) ist
angehalten, zusammen mit der Bilanz, mindestens einmal im Jahr eine GUV zu erstellen.
Sie möchten mehr erfahren zum Thema GUV? Dann besuchen Sie auch den Menupunkt "GUV & Bilanz ".