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rauf aufs "Parkett"!!! |
Allen Börsengängen (auch Initial Public Offering oder kurz IPO genannt) ist wohl gemeinsam, dass
sich die Besitzverhältnisse am Unternehmen nach dem Börsengang verändert haben werden.
Waren vor dem Börsengang vielleicht die Gründer und/oder eine geringe Anzahl von Finanzinvestoren
am Unternehmen beteiligt, so öffnet sich das Unternehmen nach seinem Börsengang einer größeren
und breiteren Anzahl an Besitzern (Aktionären).
Unterschiedlich sind aber oftmals die Zielsetzungen, die mit einem Börsengang verbunden sind.
Verschiedene Konstrukte von Börsengängen (IPO´s) werden nachfolgend erläutert:
1) Altaktionäre an neue Aktionäre ohne Kapitalerhöhung (KE)
Wenn Unternehmensgründer und Risikokapitalgeber einen Börsengang (IPO) anschieben, der rein
darauf
ausgerichtet ist, Aktien zu tauschen, also Aktien vom Gründerkreis/Risikokapitalgeberkreis ans
breite Publikum weiter zu geben, liegt der Verdacht nahe, dass die Gründer und Risikokapitalgeber
"Kasse machen" wollen. Vermutlich ist der angebotene Preis der Aktien viel zu hoch, denn sonst
würden die Altaktionäre keine Unternehmensanteile aus der Hand geben.